Kontakt | Impressum

Projektlogo

Weitere Informationen unter www.energiekonflikte.de

Das Projekt "Energiekonflikte"

Das Projekt „Energiekonflikte“ setzt sich intensiv mit der Frage ausseinander, welches die Motive und Argumente der Gegner von Energiewende-Projekten und Instrumenten sind. Handelt es sich um eine Ausprägung des sog. „NIMBY-Syndroms“: Man ist im Prinzip für etwas, möchte es aber nur nicht im eigenen Vorgarten (not in my backyard) haben. Oder sind es andere, komplexere Gründe, die Menschen zum Protest gegen den Ausbau erneuer- barer Energien bewegen?

Neben der Frage, welche das sind, interessiert sich das Projekt auch dafür, unter welchen Bedingungen Projektgegner ihren Protest aufgeben würden. Geht es um mehr Transparenz oder Beteiligung beim Planungsverfahren? Oder geht es um die Beteiligung am wirtschaftlichen Ertrag? Wird die Energiewende grundsätzlich oder aufgrund eines energie-/ CO2-intensiven Lebensstils abgelehnt? Oder spielen andere Ziele (Naturschutz, Landschaftsästhetik) eine wichtige Rolle? Und kann man die faktisch gemachten Einwände nicht nur unter energie- und umweltpolitischen, sondern auch unter prozeduralen und gerechtigkeitsethischen Gesichtspunkten rekonstruieren und rechtfertigen?

Abschlusskonferenz "Energiekonflikte"

Am 07. Juli 2016 fand die Abschlusskonferenz „Energiekonflikte" in Berlin statt. Im Rahmen des Konferenz haben sich die 125 Teilnehmerinnen und Teilnehmern über die Ergebnisse informiert und ausgetauscht.

Einladung und Programm zum Download...

Vorläufige Handlungsempfehlungen und Praxisbericht zu dem Fallstudienregionen

Graphic Recording zum Input von Prof. Dr. Ortwin Renn
Download...

Präsentationen

Energiekonflikte als Herausforderung für die Energiewende
Dr. Fritz Reusswig, Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK), Projektleiter 
des FONA-Projektes „Energiekonflikte“
Download...

Empfehlungen für Planungspraxis und politisches Handeln
Prof. Dr. Jochen Franzke, Universität Potsdam
Download...

Graphic Recording
Download...

Forum 1 - Planungsgerechtigkeit

Planungsgerechtigkeit – Wie geht das?
Prof. Dr. Jochen Franzke, Universität Potsdam
Download...

Graphic Recording
Download...

Forum 2 - Kompensationsgerechtigkeit

Kompensationsgerechtigkeit - Des einen Last ist des anderen Nutzen - Können Lasten und Nutzen gerecht verteilt werden?
Dr.  Florian Braun, Philosophisches Seminar der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Download...

Graphic Recording
Download...

Forum 3 - Verfahrensgerechtigkeit

Verfahrensgerechtigkeit - Gelingt ein Spagat zwischen Rechtssicherheit und Bürgervotum?
Dr. Michael Melzer, Institut Raum & Energie, Wedel
Download...

Kommentierung
Thomas Kiwitt, Verband Region Stuttgart
Download...

Graphic Recording
Download...

Forschungsinitiative zum gesellschafts- und umweltverträglichen Umbau des Energiesystems

Das Projekt Energiekonflikte „Akzeptanzkriterien und Gerechtigkeitsvorstellungen in der Energiewende" ist Bestandteil des Förderschwerpunktes „Forschungsinitiative zum gesellschafts- und umweltverträglichen Umbau des Energiesystems“, welches auf drei Forschungsthemen basiert:

  • Analyse und Bewertung von gesellschaftlichen Voraussetzungen für die Akzeptanz der Energiewende und Entwicklung neuer Strategien zur Bürgerbeteiligung
  • Gesellschaftswissenschaftliche Betrachtung des Netzausbaus sowie der Regionalisierung und Dezentralisierung der Energieerzeugung und -versorgung.
  • Erprobung neuer Geschäftsmodelle für die Energieversorgung auf lokaler und regionaler Ebene.

Seit 2013 fördert das BMBF mit ca. 30 Mio. Euro 33 Forschungsverbünde, die sich mit der Gestaltung der Energiewende in Deutschland beschäftigen. In diesen Projekten sollen zukunftsfähige Lösungen für aktuelle Probleme erarbeitet werden, um die Transformation des Energiesystems umwelt- und gesellschaftsverträglich zu bewältigen. Insgesamt reicht das Spektrum hierbei von Ideen, wie Bürgerinnen und Bürger zu Miteigentümern von Stromnetzen werden über die Frage, wie stromsparende Geräte schneller in die Haushalte kommen bis hin zu Konzepten, steigende Energiepreise gerecht zu verteilen.