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Aktuelle Presseartikel

Bericht aus dem Hamburger Abendblatt, 21.01.2015

www.abendblatt.de/hamburg/altona/article136631323/Naturschutzauflagen-und-Bauverbote-Bauern-Demo-in-Altona.html

Runder Tisch Rissener/Sülldorfer Feldmark

Institut Raum & Energie moderiert im Auftrag des Bezirksamtes Altona den Runden Tisch zum Bebauungsplan-Entwurf Rissen 44-Sülldorf 18-Iserbrook 26 (Rissener / Sülldorfer Feldmark). Ziel des im November 2014 gestarteten Prozesses ist die gemeinsame Erarbeitung einer für alle Parteien zufriedenstellenden Lösungsfindung.

 

Hintergrund

Das Bebauungsplanverfahren für die Rissener / Sülldorfer Feldmark wurde bereits im Februar 2000 mit der Veröffentlichung des Auf- stellungsbeschlusses aufgenommen. Im Jahr 2012 wurde das Plan- gebiet nach einem Beschluss des Planungsausschusses Altona entsprechend der aktuellen Rahmenbedingungen angepasst und u.a. um Teilflächen in Iserbrook ergänzt.

Ziel des Bebauungsplans ist, die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Erhalt der Rissener / Sülldorfer Feldmark als weitgehend unbebauten, landwirtschaftlich geprägten Landschaftsraum mit seiner hohen Bedeutung  für Natur und Landschaft sowie die Naherholung zu schaffen. In diesem Zusammenhang sollen in dem Gebiet Flächen für die Landwirtschaft und Wald zur Erhaltung und Verbesserung der vor- handenen Biotopstrukturen ausgewiesen werden.

Auf Basis aktueller Gutachten, Bauwünsche und Planungen sowie nach zahlreichen Gesprächen mit Landwirten wurde ein Bebauungsplan- entwurf erarbeitet und Mitte 2014 an die Träger öffentlicher Belange verschickt. Die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt hat diesen Entwurf begrüßt - die Wirtschaftsbehörde und die Landwirtschafts- kammer sowie die ansässigen Landwirte befürchten hingegen eine Beeinträchtigung der landwirtschaftlichen und gartenbaulichen Be- triebe.

 

Arbeitsschritte

Zur Zusammenführung der vielfältigen Interessen und Erarbeitung eines Kompromisses sind daher zwischen Ende 2014 und Anfang 2015 mehrere Termine für einen Runden Tisch vorgesehen. Hierzu kommen unter anderem Vertreter des Bezirksamtes Altona, der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, des Bauernverbands Hamburg, des Vereins zur Erhaltung der Kulturlandschaft Rissen-Sülldorfer Feldmark, des NABU, des BUND sowie der Fraktionen und Gruppen der Bezirks- versammlung Altona zusammen.