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Vorbild Fehmarn

Fusion Fehmarn

Neue Modelle für zukunftsfähige Regionen

Es ist weder eine Besonderheit Fehmarns noch Schleswig-Holsteins, sondern ein immer drängenderes bundesweites Problem insbesondere für kleine und mittlere Städte und Gemeinden:

  • Eine immer größere, auch internationale Standortkonkurrenz,
  • immer komplexere und aufwändigere Anforderungen aus der täglichen Verwaltungspraxis,
  • immer schnellere Veränderungen der technologisch-wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und des Nachfrageverhaltens und
  • nicht zuletzt ein immer knapperer finanzieller Handlungsspielraum

sind durch kleine kommunale Einheiten kaum mehr zukunftsfähig zu bewältigen. Es gilt, Kräfte und Potenziale regional zu bündeln!

Institut Raum & Energie, das die Fusion der Insel Fehmarn begründende Gutachten verantwortet hat, ist seit vielen Jahren bundesweit ausgewiesen für Fragestellungen einer zukunftsfähigen Regionalentwicklung und einer interkommunalen Kooperation im Interesse aller Beteiligten.

Die Lösung auf Fehmarn und das dabei gewählte Vorgehen ist dabei nur EIN Modell. Regionale Entwicklungskonzepte, Gemeinsame Gebietsentwicklungsplanungen, Arbeitsgemeinschaften, Städtenetze und Gemeindeverbünde sind andere Möglichkeiten.

Fünf Leitgedabken für eine zukunftsfähige regionale Kooperation.

1. Freiwilligkeit bei allen Entscheidungsprozessen
2. Strikte Gleichberechtigung aller kommunalen Partner
3. Nutzen für alle kommunalen Partner und vor allem für die Menschen in der Region
4. Schaffung von Vertrauen und Akzeptanz durch transparente Verfahren und objektive Darstellung der Vor- und Nachteile
5. Unparteiische und fachlich kompetente Beratung, Information und vor allem Moderation durch das Gutachterteam

Institut Raum & Energie verbürgt sich bei seiner Arbeit für die Einhaltung dieser Leitgedanken.

Methodisches Vorgehen am Beispiel Fehmarn

Kooperation oder Fusion? Oder weiter so wie bisher? Allein betriebswirtschaftliche Kosten-Nutzen-Betrachtungen bieten keine ausreichend belastbare und transparente Beurteilungsgrundlage zur Beantwortung dieser Fragen. Die ökonomischen, ökologischen, sozialen und nicht zuletzt politischen Ausgangs- und Rahmenbedingungen sind ebenso unterschiedlich wie die Auswirkungen, die eine Kooperation oder Fusion auf die Lebensumstände und -situation der in den betroffenen Gemeinden lebenden Bürgerinnen und Bürger haben können.

Bestandsaufnahme und Transparenz

Deshalb stand eine umfassende Bestandsaufnahme, flankiert durch Expertengespräche und Interviews mit VertreterInnen aus Politik und Verwaltung am Beginn eines Prozesses, der bis zu seinem Abschluss mit großer Transparenz für alle Betroffenen geführt werden muss. Das Ergebnis läßt nicht nur die Vor- und Nachteile für die Gemeinden erkennbar werden, sondern auch die Auswirkungen auf die Gesamtentwicklung und vor allem die Wege und Verfahren, die Konfliktfelder und die sich bietenden Handlungsoptionen.

Information und Kommunikation

Die Bestandsaufnahmen dienten als Diskussiongrundlagen für die politischen Gremien ebenso wie zur Information der Bürgerinnen und Bürger. Vier öffentliche Veranstaltungen wurden dazu in kurzer zeitlicher Folge auf Fehmarn durchgeführt, auf denen die Vor- und Nachteile der Handlungsoptionen von den Gutachtern vorgestellt und zur Diskussion gestellt wurden. Die Veranstaltungen wurden von einer intensiven Berichterstattung in den Fehmaraner und Lübecker Nachrichten begleitet.

Beratung und Moderation

Die entscheidenden gemeinsamen Sitzungen der politischen Entscheidungsträger wurden von dem Gutachterteam vorbereitet, moderiert und nachbereitet.

 

 

 

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